1851 | Gründung der genossenschaftlichen Kreditgesellschaft "Disconto-Gesellschaft" auf Initiative des Aachener Kaufmanns David Hansemann, dem ehemaligen preußischen Finanzminister und Chef der Preußischen Staatsbank.
1858 | Umzug der zur Bank gewordenen Disconto-Gesellschaft in das Doppelhaus Behrenstraße 43/44.
1901 | Das alte Stammhaus wird abgerissen. Es entsteht ein 5geschossiger Bankneubau mit einer Fassade aus Alt-Warthauer Sandstein. Mittelpunkt ist der zweigeschossige Kassenhof mit einem verschiebbaren Glasdach. Architekt: Königlicher Hofbaurat Ludwig Heim.
1910 | Erwerb der Nachbargrundstücke Behrenstraße 42 und 45 sowie Charlottenstraße 35. Der im Stil an das Haupthaus angepasste Erweiterungsbau entsteht nach Plänen der Architekten Bielenberg & Moser.
1923 | Aufstockung um zwei weitere Geschosse.
1929 | Fusion der Disconto-Gesellschaft und der Deutschen Bank.
1933 | Verkauf der in Folge der Fusion nicht mehr benötigten Gebäude an der Behrenstraße an das Deutsche Reich. Sitz des Wirtschaftsministeriums des Deutschen Reichs.
1950 | Schrittweise Instandsetzung des im Krieg schwer beschädigten Gebäudes. Einzug der Bauabteilung des Magistrats von Ost-Berlin.
1978 | Aufbau eines neuen Dachgeschosses.
1990 | Übergang des Gebäudes in Bundesbesitz (Sondervermögen Immobilien des Landes Berlin – SILB). Sitz verschiedener Abteilungen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, unter anderem des Senatsbaudirektors von Berlin. Im überdachten Lichthof ist das Berlin-Modell ausgestellt.
2005 | Verkauf des Gebäudes an den privaten Bestandshalter BonnVisio GmbH & Co. KG, Bonn.
2007 | Beginn von Erneuerungsarbeiten, Wiederaufbau des Westflügels, Restaurierung Gebäudekern und Neuaufbau Staffelgeschosse.
2008 | Das Humboldt Carré wird seiner neuen Bestimmung zugeführt als exklusive Büroadresse mit einem 2.200 m² großen Konferenzzentrum und hochwertiger Gastronomie im Erdgeschoss.
